Lukáš Cabala: Denkst du noch an Trenčín?

Roman – Aus dem Slowakischen von Stefanie Bose
Mit Illustrationen von Juraj Toman

158 Seiten | Hardcover | ISBN 978-3-911524-20-9
€ 26,00 [D] | € 26,90 [A] | bald auch als E-Book erhältlich

Eine Hommage an Trenčín – zwischen Erinnerung, Identität und Imagination

Die slowakische Stadt Trenčín ist 2026 Kulturhauptstadt Europas

Der Roman Denkst du noch an Trenčín? ist Lukáš Cabalas Liebeserklärung an seine Heimatstadt. Orte, Menschen und Erinnerungen verweben sich darin zu einem poetischen Mosaik voller leiser Melancholie, feinem Witz und surreal-phantastischer Momente.

Im Mittelpunkt steht der Antiquar Vincent. An seiner Seite: Laura und ihr Sohn Oliver. Zugleich reist die israelische Journalistin Tamara in die slowakische Stadt. Die jüdische Gemeinde von Trenčín gehörte im frühen 20. Jahrhundert zu den regional bedeutendsten jüdischen Zentren des Königreichs Ungarn. Tamara begibt sich auf Spurensuche nach ihren eigenen Wurzeln, stößt dabei auf Zeugnisse eines florierenden Lebens wie auch tiefster Nächte – und findet in der Begegnung mit dem Maler Albert eine unerwartete Liebesgeschichte.

Ein Roman wie ein Kunstfilm: Cabala lässt seine Figuren durch die Straßen, Plätze und verborgenen Winkel Trenčíns streifen, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinanderfließen. Realität und Imagination verschränken sich, Erinnerungen verwandeln sich in neue Geschichten. Wetter, Architektur und Farben der Stadt bilden dabei mehr als nur eine Kulisse – sie prägen die Handlung selbst und schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre, in der sich verschiedene zeitliche und gedankliche Dimensionen überlagern.

Die expressiven Illustrationen von Juraj Toman eröffnen eine weitere Dimension: Sie treten in Dialog mit dem Text, vertiefen dessen Stimmung und verleihen der Stadt ein visuelles Echo.

Der Roman war 2025 für den EU-Literaturpreis und 2024 für den Anasoft-Litera-Preis nominiert.

PRESSESTIMMEN

Rundfunk

Kilian Kirchgessner erkundet für Deutschlandfunk Kultur die Kulturhauptstadt 2026 und entdeckt mit Lukáš Cabala einen „der interessantesten Autoren“ der Slowakei.
Stefanie Bose, ab Mai 2026 neue Stadtschreiberin der Kulturhauptstadt Trenčín, erzählt im MDR-Interview von slowakischer Literatur und ihrer Übersetzungsarbeit an „Denkst du noch an Trenčìn?“
Lukáš Cabala im Interview zu seinem Buch mit Kerstin Plaschke-Jakubik für Radio Slovakia International 

Internet

„Es lohnt sich aber offenbar, mehr auf das literarische Geschehen in dem kleinen Land mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern zu achten. Cabala schreibt keine Genre-Literatur, verbreitet keine autobiographische Langeweile und hängt auch keinem biederen Realismus an.“ Hermann Rotermund auf literaturkritik.de

Literaturblogs

„Ein Werk voller Liebe zum Erzählen, zum Fantasieren und zum Nachempfinden.“ Hauke Harder auf leseschatz.com
„Ein surreal erscheinendes, aber zu einem lebendigen Gesamtbild der Stadt Trenčín zusammengesetztes literarisches Mosaik aus fragmentarischen Begegnungen, Erinnerungen und kleinen Begebenheiten.“ Sigismund von Dobschütz, buch.besprechung
„Die Sprache – übrigens wunderbar übersetzt von Stefanie Bose – ist sanft, spielerisch, manchmal kindlich neugierig und dann auch wieder sehr erwachsen und direkt, aber immer mit einem leichten Augenzwinkern. Eine grandiose Leseempfehlung.“ Marco Lombardi, alpenlandkunst
„Die verdrängte jüdische Geschichte der Stadt trifft auf eine Ostalgie, die am untergegangenen Sozialismus hängt. Darüber legt Cabala ein zauberhaftes Leuchten, das Trencin in einem neuen Licht zeigt.“ Susanne Emschermann, lesetier57
„Lukas Cabala hat einen sehr besonderen Roman geschrieben, der seinesgleichen sucht, und er macht mich neugierig auf diese Stadt, die ich nun selbst erwandern möchte (…).“ Sonja Henkenborg, lesenswege
„Die eindrucksvollen Bilder von Juraj Toman runden den Roman vollends ab und tragen zu der besonderen Stimmung des Buches bei.“ Astrid Willius, still.reading.books
„Nicht alles ist greifbar oder eindeutig und genau das machte das Lesen für mich manchmal schwierig, aber gleichzeitig auch faszinierend.“ Eva Quast-Jell, book_fairy04
„Lukáš Cabala zeichnet ein facettenreiches und liebevolles Bild dieser Stadt.“ Ellinor Heymann, 1001books.and.more
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